Stellare Röntgenstrahlen streifen den Planeten ab, um Knochen zu entblößen

Pin
Send
Share
Send

Etwa 880 Lichtjahre entfernt dezimiert ein Stern namens CoRoT-2a einen seiner Planeten - CoRoT-2b. Während der unerschrockene Exoplanet derzeit etwa tausendmal so groß wie die Erde ist, werden ihm jede Sekunde etwa fünf Millionen Tonnen Materie entzogen. Dank neuer Daten vom Chandra-Röntgenobservatorium der NASA und vom Very Large Telescope des European Southern Observatory können wir diesen energiereichen Prozess genauer untersuchen, um noch besser zu verstehen, wie Planeten überleben können oder nicht der Prozess der Bildung eines Sonnensystems.

"Dieser Planet wird von seinem Stern absolut gebraten", sagte Sebastian Schroeter von der Universität Hamburg in Deutschland. "Was vielleicht noch seltsamer ist, ist, dass dieser Planet das Verhalten des Sterns beeinflusst, der ihn sprengt."

Dieses heiße System wurde 2008 vom Satelliten ConRction, Rotation and Planetary Transits (CoRoT) der französischen Weltraumbehörde entdeckt und ist schätzungsweise zwischen 100 und 300 Millionen Jahre alt. Es wird angenommen, dass der aktive Elternstern vollständig gebildet ist, aber seine hohe magnetische Aktivität erzeugt eine helle Röntgensignatur, die mit der eines jüngeren Sterns vergleichbar ist. Was könnte die Abweichung verursachen, die CoRoT-2b mit hunderttausendmal mehr Strahlung ausstattet, als wir von Sol erhalten?

"Weil dieser Planet so nah am Stern ist, kann er die Rotation des Sterns beschleunigen und dadurch seine Magnetfelder aktiv halten", sagte Co-Autor Stefan Czesla, ebenfalls von der Universität Hamburg. "Wenn es den Planeten nicht gegeben hätte, hätte dieser Stern möglicherweise vor Millionen von Jahren die Volatilität seiner Jugend hinter sich gelassen."

CoRoT-2a ist jedoch möglicherweise nicht allein. Es besteht die Möglichkeit, dass es sich um ein Binärsystem handelt, bei dem der Begleiter auf ungefähr tausend AU positioniert ist. Wenn ja, warum können die Röntgeninstrumente dies nicht erkennen? Die Antwort lautet… es ernährt sich nicht von einem Planeten, um ihn aktiv zu halten. Die enorme Größe und Nähe von CoRoT-2b sorgen für eine faszinierende Kombination. Solange es dauert ...

"Wir sind uns nicht ganz sicher, welche Auswirkungen diese Art von schwerem Röntgensturm auf einen Planeten haben würde, aber es könnte für das Aufblähen verantwortlich sein, das wir in CoRoT-2b sehen", sagte Schroeter. "Wir fangen gerade erst an zu lernen, was mit Exoplaneten in diesen extremen Umgebungen passiert."

Originalgeschichte Quelle: Chandra News. Zur weiteren Lektüre: Die Korona und Begleiterin von CoRoT-2a. Einblicke aus Röntgenstrahlen und optischer Spektroskopie.

Pin
Send
Share
Send